Justice League Beyond – Zukunftsgeplänkel oder Lesenswert?

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Speziell wenn es um die Zukunft von Batman geht, hat DC viele Ideen und auch schon einige Serien zu diesem Thema veröffentlicht.

So richtig habe ich mich hiervon aber nie angesprochen gefühlt. Batman of the Future, Batman Beyond und jetzt Justice League Beyond gibt den Lesern einen Einblick wie die Zukunft der Superhelden aussieht. Mir ist das aber alles viel zu weit weg von den „aktuellen“ Charakteren“. Sei es Optik, Personalität, oder Umfeld.

Deswegen hab ich mir Batman und Justice League Beyond auch nur als digitale Version bei Comixology besorgt. Und ich lese eigentlich nie digitale Comics. Ein Heft kostet 0,99 $. Von Justice League Beyond gibt es aktuell die Teile 1 bis 3 und von Batman Beyond 1 und 2.

Vorab: Optisch gefällt mir Justice League Beyond besser. Superman sieht aus wie Superman. Er hat nur ein etwas merkwürdiges Kostüm verpasst bekommen, aber sonst geht das vollkommen in Ordnung.

Mitlgieder der Justice League Beyond sind:

  • Batman – TerryMcGinnis
  • Warhawk – Eine Mischung aus Hawkman und Cyborg
  • Kai-Ro – Eine Green Lantern
  • Barda – Die Wonder Woman der Zukunft
  • Aquagirl – Der Name sagt alles (No. 2)
  • Superman – Superman ist Superman (No. 2)
  • Micron – Nachfolger von The Atom (No. 2)

Zur Story: In Neo-Gotham ist ein Bandenkrieg ausgebrochen und The Animal Kingdom (???) und die Jokers versuchen die Kontrolle an sich zu reißen.

Der „Beyond“ Joker wirkt relativ harmlos und hat quasi zwei Harley Quinns mit dabei. So richtig geht es dann im zweiten Heft los und es kommt auch Cobra mit ins Spiel. Viel mehr passiert nicht wirklich. Der Teaser zum nächsten Heft ist Micron, bei dem sich Superman und Co. nicht sicher sind, ob er nun zu Cobra übergelaufen ist, ob er geheim gegen Cobra vorgeht, oder ob er von Cobra kontrolliert wird.

Der dritte Teil findet hauptsächlich in einer Basis von Cadmus statt und die Justice League befindet sich auf der Suche nach Micron. Der sprengt dann auch gleich mal die ganze Basis in die Luft und am Ende des dritten Teiles fehlt von ihm wieder jede Spur…und Batman ist auch verschwunden.

Mal schauen wie es weiter geht, ich bleibe wohl erst mal dabei.

Fazit:

Justice League Beyond kommt nicht an die aktuellen Serien heran. Nett sind die verschiedenen Anspielungen auf die Vergangenheit des DC Universums und man findet in jedem Teil ein paar Verknüpfungen zu aktuellen Charakteren und Stories.

Ich gehe auch mal davon aus, dass Justice League Beyond an eine jüngere Zielgruppe gerichtet ist, als es beispielsweise bei Justice League und Justice League International der Fall ist.

Comics sind ja an sich schon kurzweilige Unterhaltung, aber Justice League Beyond ist besonders kurzweilig. So eine wirkliche Entscheidung, ob mir die Serie jetzt gefällt oder nicht, kann ich wohl erst dann treffen, wenn ein paar Schurken auftreten. Ich hoffe, dass die Story noch etwas mehr Tiefgang entwickelt, so dass ein wenig mehr Spannung aufkommt.

Muss man Justice League Beyond jetzt lesen? Nein, mit Sicherheit nicht und ohne den „echten“ Superman, würde ich mich wohl auch verabschieden. Daumen in die Mitte mit  einer Tendenz nach unten.

So und jetzt knöpf ich mir noch Batman Beyond vor…

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